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Der Holzvergaserkessel ist ein Heizkessel und zwar eine Variante eines Stückholzkessels.

Der Holzvergaserkessel zeichnet sich dadurch aus, dass die einzelnen Stufen der Holzverbrennung, und zwar die Holzvergasung und Holzgasverbrennung räumlich und zeitlich voneinander getrennt stattfinden. Dadurch werden (im Vergleich zu anderen Festbrennstoffkesseln) sehr niedrige Schadstoffemissionen und ein sehr hoher
Wirkungsgrad erreicht.

Die Technik des Holzvergaserkessels

Das Holz wird chargenweise dem Heizkessel zugeführt und vergast.Hierbei ist folgendes zu beachten:

Das Holz muss trocken sein,d.h. eine Kernrestfeuchte <20%.Die Holzscheite sollten auf den Füllraum zugeschnitten sein(Brennraumlänge = Scheitlänge).Das Holz muß gespalten sein!!Rundhölzer können das Holzgas nur über die Schnittflächen abgeben - hier wird keine Vergasung entstehen!

Holz mit einem leichten Gefüge (Weichhölzer,also Nadelhölzer) lassen sich deutlich besser vergasen als Harthölzer wie Eiche oder Buche.Im optimierten Betrieb mischt man Laub-und Nadelholz.

Der Kessel ist durch eine Brennerplatte aus Feuerfestkeramik in eine Ober- und eine Unterkammer geteilt. In der Oberkammer liegt das Stückholz auf der Brennerplatte geschichtet.

Wird der Kessel entzündet, wird dem Holz zunächst die Restfeuchte entzogen. Dann setzt die Holzvergasung ein. Die leichten Gas-Bestandteile werden bereits oberhalb der Brennerplatte vorverbrannt. Die Verbrennungsgase gelangen mit den noch unverbrannten Gasbestandteilen durch die glühende Holzkohle nach unten in eine Wirbelkammer, wo die schwer brennbaren Anteile bei hohen Temperaturen um 1100°C nun ebenfalls verbrannt werden. Anschließend erfolgt die Nachverbrennung.

Die Verbrennung wird - je nach Bauart und Hersteller - von einem Saugzugventilator im Abgasstrom oder einem Druckgebläse im Frischluftkanal unterstützt. Die Luftzufuhr teilt sich im Kessel in Primär- und Sekundärluft. Die Zuführung der Primärluft erfolgt in der Oberkammer, mit ihr wird die Vergasung und damit die Kesselleistung gesteuert. Die Sekundärluft wird in der Unterkammer dem Holzgas zu dessen vollständiger
Verbrennung zugeführt. Die Optimierung der Primär- und Sekundärluftzufuhr erfolgt stets getrennt.

Die Luftmengen werden manuell eingestellt oder elektronisch geregelt, dies ist je nach Hersteller und Bauart.
Bei Kesseln mit elektronischer Regelung werden entweder nur der Saugzugventilator bzw. das Druckgebläse drehzahlgeregelt oder zusätzlich die Sekundärluft anhand des mit einer Lambdasonde gemessenen Restsauerstoffgehalts nachgeführt.









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